Zeitumstellung im Frühling: So bleibt dein Körper im Rhythmus

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Mit der Zeitumstellung und den ersten warmen Tagen fühlen sich viele Menschen müde oder schlapp. Die Umstellung auf die Sommerzeit kann den Schlafrhythmus kurz durcheinanderbringen – und auch der Frühling selbst verlangt deinem Körper eine Anpassung ab.

Mit ein paar einfachen Gewohnheiten kannst du deinen Körper dabei unterstützen.

Warum fühlen sich viele im Frühling müde?

Frühjahrsmüdigkeit entsteht durch mehrere Veränderungen gleichzeitig:

  • mehr Tageslicht verändert den Schlaf-Wach-Rhythmus

  • Temperaturanstieg fordert den Kreislauf

  • Hormone stellen sich um

Wenn es länger hell ist, produziert dein Körper weniger Melatonin, das Schlafhormon. Gleichzeitig verändert sich der Kreislauf, was Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme auslösen kann.

3 schnelle Tipps für heute

Wenn du dich gerade müde fühlst, helfen oft schon kleine Dinge:

☀️ 10–20 Minuten Tageslicht am Morgen

🚶 Ein kurzer Spaziergang bringt den Kreislauf in Schwung

💧 Ein Glas Wasser trinken und kurz bewegen

Schon kleine Veränderungen können deinem Körper helfen, sich schneller anzupassen.

Mini-Jetlag durch die Zeitumstellung

Im Frühling wird die Uhr eine Stunde vorgestellt. Für deinen Körper fühlt sich das ähnlich an wie ein kleiner Jetlag.

Typische Symptome können sein:

  • Müdigkeit oder Energielosigkeit

  • Einschlaf- oder Durchschlafprobleme

  • Konzentrationsschwierigkeiten

  • Reizbarkeit oder Kopfschmerzen

Meist verschwinden diese Beschwerden nach einigen Tagen, sobald sich deine innere Uhr angepasst hat.

Mehr zum Thema Müdigkeit findest du in unserem Krankheitslexikon.

So bereitest du dich auf die Zeitumstellung vor

Du kannst deinen Körper schon eine Woche vorher unterstützen.

⏰ Schlafzeit langsam anpassen

Gehe einige Tage vor der Umstellung jeden Abend etwa 10–15 Minuten früher ins Bett.

🌅 Morgens Tageslicht nutzen

Tageslicht hilft deiner inneren Uhr, sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen.

📅 Regelmässigen Tagesrhythmus beibehalten

Versuche, möglichst zur gleichen Zeit aufzustehen und zu essen.

☕ Abends weniger Koffein

Kaffee, Energydrinks oder Alkohol können das Einschlafen erschweren.

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Diese Gewohnheiten unterstützen deinen Körper zusätzlich:

🏃‍♀️‍➡️Bewegung im Alltag

Spaziergänge oder leichte Bewegung bringen den Kreislauf in Schwung.

🍽️ Ausgewogen essen und ausreichend trinken

Frisches Obst, Gemüse und genügend Flüssigkeit helfen deinem Körper, Energie zu gewinnen.

💤Ausreichend schlafen

Gönne deinem Körper genügend Erholung, besonders in der Woche der Zeitumstellung.

🌱 Tipp aus der Natur: Rosmarin

Ein warmes Rosmarin-Bad kann bei Frühjahrsmüdigkeit helfen. Aber auch als Tee wirkt Rosmarin anregend für den Kreislauf und kann deshalb als belebend empfunden werden.

Wusstest du?

Die Sommerzeit wurde ursprünglich eingeführt, um Energie zu sparen. Die Idee: Wenn es abends länger hell ist, braucht man weniger künstliche Beleuchtung.

Heute zeigen Untersuchungen jedoch, dass der tatsächliche Energiespareffekt eher klein ist.

💡 Gut zu wissen: Die meisten Menschen gewöhnen sich innerhalb weniger Tage an die neue Zeit.

Quellen: SchlafTEQ, Vitagate, SRF