Digitaler Dokumentenaustausch mit Patienten – ein längst überfälliges Novum

Was im Beruf zur Normalität geworden ist – das sichere und unkomplizierte Verschicken von Informationen auf elektronischem Weg – ist in der Arzt-Patienten-Beziehung noch immer nicht angekommen.
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Alexander Bojer

Als absolutes Novum kannst du dir ab sofort medizinische Dokumente wie Arztberichte von deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt sicher und unkompliziert in dein Dossier in der Well-App schicken lassen.

Alexander Bojer
CEO Well

Erinnerst du dich noch? Es gab eine Zeit, da war E-Mail im Berufsalltag nicht gang und gäbe. Anfragen wurden per Briefpost verschickt und Pendenzen stapelten sich in Papierform auf dem Pult. Selbst diejenigen unter uns, die das noch miterlebt haben, können sich kaum mehr vorstellen, wie das damals funktioniert hat, nicht? Was im Beruf zur Normalität geworden ist – das sichere und unkomplizierte Verschicken von Informationen auf elektronischem Weg – ist in der Arzt-Patienten-Beziehung noch immer nicht angekommen. Ist das nicht seltsam? Ich finde schon. Gibt es dafür einen guten Grund? Ich finde nicht!

Und darum setzt genau hier die neueste Funktion der Well-App an. Als absolutes Novum kannst du dir ab sofort medizinische Dokumente wie Arztberichte von deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt sicher und unkompliziert in dein Dossier in der Well-App schicken lassen. Möglich macht das unsere Zusammenarbeit mit BlueCare AG und deren Softwarelösung BlueConnect. Die Vernetzung ist einfach, die Verbindung sicher. Einzige Voraussetzung: Deine Ärztin oder dein Arzt müssen BlueConnect nutzen, du musst bereits Patientin oder Patient in der Praxis sein und dich auf der Well-App registriert haben. Über 2000 Ärztinnen und Ärzte können diese neue Funktion bereits anbieten – und schon bald werden es noch mehr sein. Das sei an dieser Stelle bereits vorweggenommen.

Dass der Austausch von Dokumenten auf digitalem Weg ein Bedürfnis ist – sowohl auf Seite der Gesundheitsfachpersonen und Akteure des Gesundheitswesens als auch auf Seite der Bevölkerung –, bestätigt der Swiss eHealth-Barometer 2021. So habe etwa die Notwendigkeit des Austauschs von Daten während der Pandemie zu einer höheren Akzeptanz bezüglich der Speicherung von Gesundheitsdaten in der Bevölkerung geführt. Zudem befürworten auch mehr Personen das elektronische Patientendossier (EPD): 80 Prozent der Bevölkerung finden, das EPD sei eine eher bis sehr gute Sache. Als wichtigstes Argument dafür sei die Verfügbarkeit von Daten im Notfall angegeben worden. Auch hier ist die Well-App mit dem Dossier, das alle medizinischen Dokumente bündelt, auf einer Linie mit den Bedürfnissen aus der Umfrage. Zudem hat die Umfrage gezeigt, dass Gesundheitsfachpersonen neben dem elektronischen Datenaustausch noch immer Kanäle wie Fax oder Telefon nutzen, um sich über eine Behandlung auszutauschen. Die standardisierten und einheitlichen Lösungen von Well haben daher grosses Potenzial in puncto Zeit- und Papiereinsparungen sowie reibungslosere und sicherere Prozesse.

So nähern wir uns Schritt für Schritt der vollständigen Digitalisierung des Behandlungspfades. Meine Vision: Die Generation nach uns kann sich nicht mehr an eine Zeit erinnern, in der der Dokumentenaustausch zwischen Arzt und Patient nicht digital erfolgte und sie ihre medizinischen Dokumente jeweils mühsam zusammensuchen mussten. Ich freue mich auf weitere Meilensteine auf dem Weg zu diesem Ziel. Schön, dass du Well auf unserer Reise begleitest. Es bleibt weiterhin spannend.

Herzlich
Alexander Bojer
CEO Well

Ein Beitrag von Alexander Bojer

Vom 14.02.2022

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