Alles wird gut mit Well

Well ist eine Plattform, die alle Akteure des Gesundheitswesens miteinander vernetzt und damit Prozesse und Informationsfluss verbessern will. Das will das elektronische Patientendossier auch. Es gibt nur einen wesentlichen Unterschied: Well ist einfach.
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Aus Penso, dem Magazin für HR, Sozialversicherungen und Personalvorsorge

Die in Schlieren bei Zürich ansässige Well Gesundheit AG wurde 2021 von den Krankenversicherungen CSS und Visana, dem auf Telemedizin spezialisierten Ärztenetzwerk Medi24 und der Zur Rose-Gruppe, einer Apotheken-Kette, gegründet. Neuerdings ist auch das Pharma-Unternehmen Galenica beteiligt (Nachtrag von Well: und Aevis Victoria mit Swiss Medical Network). Ziel ist es, Menschen einen digitalen Weg in das Schweizer Gesundheitssystem zu bieten, und zwar so, wie man dies aus anderen Bereichen des digitalen Lebens kennt: hürdenfrei, einfach, on-demand, wenn es die Situation erfordert. Ob es 24 Stunden an 7 Tagen der Woche um einen Chat mit medizinischen Fachleuten geht, um Medikamentenbestellung via E-Rezept, Medikamentenplan, Terminplanung, Dokumentenaustausch, Impfzertifikate, Tipps für gesundes Leben und Bewegung – alle Belange rund um das Gesundheitsmanagement sollen in der App einfach geregelt werden können. So die Vision der Entwickler.

Das noch junge, inzwischen 40-köpfige Unternehmen hat nun nach einer Betaphase ein erstes Release seiner App in der ganzen Schweiz ausgerollt. Man erwarte bis Ende des Jahres über 100000 Nutzerinnen und Nutzer zu gewinnen, sagte CEO Alexander Bojer anlässlich der Health Insurance Days.

Das elektronische Patientendossier (EPD), an dem Bund, Kantone und sogenannte Stammgemeinschaften, die für die Programmierung zuständig sind, seit zehn Jahren arbeiten, hat bislang um die 8000 Nutzerinnen und Nutzer gefunden. Die Gründe für diesen niedrigen Nutzungswert werden auf die zu komplizierten Prozesse rund um das EPD zurückgeführt: vom technischen Set-up über die Registrierung bis zur Bedienung. Dass ein pendentes digitales Projekt im Laufe von über zehn Jahren von Entwicklungen der Gegenwart eingeholt wird, ist keine Überraschung – aber ein Ärgernis, weil so etwas eben vorhersehbar ist.

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Ein Beitrag von Well-Redaktion

Vom 15.06.2022

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